Daten und Fakten
Eine alte Schule?
Historische Fotografien
Aktuelle Fotografien
Zeichnungen, Pläne
Gemeinde Berne
Kontakt
   
 
 

Geografische Lage
Die Gemeinde Berne liegt im südlichen Teil der Wesermarsch. Im Norden wird die Gemeinde durch die Hunte und im Osten durch die Unterweser begrenzt. Südlich grenzt die Gemeinde an die Gemeinde Lemwerder den südlichsten Teil der Wesermarsch. Im Westen grenzt die Gemeinde Berne an die Gemeinde Hude.

Die Gemeinde hat eine Fläche von 85 km² und wird vom Fluß Ollen durchflossen, der am Lichtenbergersiel in Hunte mündet. Östlich der Ollen liegt die Marsch, westlich liegt das Moor.

Geschichte
Die Gemeinde Berne ist ein Teil des historischen Stedingerlandes. Ihre Ausdehnung wurde im Wandel der Kommunalgeschichte mehrmals verändert. Lange Zeit war sie identisch mit dem Kirchspiel Berrne. Vorübergehend deckten sich ihre Grenzen mit denen von ganz Oberstedingen, und heute gehören außer Berne die ehemals selbständigen Gemeinden Neuenhuntorf und Warfleth zu ihrem Bereich.

Trotz wechselnder Grenzverhältnisse war Berne immer der Mittelpunkt des Stedingerlandes. Noch heute wird der einstige Marktflecken leicht ironisch als Landeshauptstadt bezeichnet. Völlig unzutreffend war diese Bezeichnung früher jedoch nicht, immerhin war Berne schon in frühmittelalterlicher Zeit die größte der Ansiedlungen, die sich auf den natürlichen und künstlich nachgehöhten Wurtenhügeln entlang der Weser, der Ollen und der Berne befanden.

Schon vor dem Bau der Deiche, vermutlich schon vor der Jahrtausendwende, wurde hier eine Holzkapelle errichtet, die an derselben Stelle stand, an der um die Mitte des 12. Jahrhunderts gleichzeitig mit der planmäßigen Kolonisierung des Landes die erste Steinkirche erbaut wurde.

Touristik
Die wechselvolle Landschaft aus Moor, Marsch, Geest und Flußlandschaft bietet seinen Bewohnern und Besuchern alles, was das Herz begehrt: idyllische Weiden und Wiesen, dörfliches Leben, vielseitige sportliche Möglichkeiten, kulturelles Angebot und die Stadtnähe zu Bremen und Oldenburg.

Das Zentrum des Ortes bildet die St.-Äegidius-Kirche, die genau wie das Berner Rathaus am Breithof, dem früheren Marktplatz, liegt. Da die St.-Äegidius-Kirche bereits 1234 errichtet wurde und auch der sogenannte Breithof eine lange Geschichte aufzuweisen hat, wird hier vom historischen Ortskern gesprochen. Die St.-Äegidius-Kirche ist ein Bauwerk von besonderer Schönheit, wohl eine der schönsten Kirchen im Oldenburger Land.

Hier finden regelmäßig die "Berner Abendmusiken" statt. Wer noch nicht von den "Berner Abendmusiken" gehört hat, dem sei hier erklärt, dass es sich dabei um wechselnde Konzerte von Orgel- und Cembalowerken, Kammermusik und auch geistlichen Konzerte handelt, die einmal im Monat stattfinden und ihre Besucher aus der gesamten Wesermarsch und auch aus dem Oldenburger Land begeistern.

Für Strand- und Wasserfans finden wir an der Weser den richtigen Ort zum Verweilen. Beim Ortsteil Juliusplate erstreckt sich ein schöner weißer Weserstrand. Von hier aus kann man über die Weser nach Bremen sehen, die vorbeifahrenden Schiffe beobachten und bei warmen Temperaturen eine Abkühlung in der Weser suchen.

Die natürliche Beschaffenheit der anliegenden Flußlandschaften lädt hier zu Späziergängen ein und auch bei Wind und Wetter kann ein Spaziergang am Wasser ja bekanntlich durchaus reizvoll sein!

Hier an der Weser beim Fähranleger Berne/Juliusplate-Bremen/Farge liegt auch der Campingplatz Juliusplate, der in der Sommersaison für alle Camper, Zelter und Wohnmobilisten die Tore offen hält.

In Zahlen
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Wesermarsch
Koordinaten: 53° 11' N, 8° 29' O53° 11' N, 8° 29' O

Fläche: 85,2 km²
Einwohner: ca. 7.256
Bevölkerungsdichte: 85 Einwohner je km²
Höhe: 6 m ü. NN

Postleitzahlen: 27804
Vorwahlen: 04406, 0421
Kfz-Kennzeichen: BRA
Gemeindeschlüssel: 03 4 61 001
Gemeindegliederung: 34 Ortsteile
Öffentliche Verkehrsmittel: Anbindung an das Bus- und Bahnnetz

Für weitere Informationen besuchen Sie doch bitte das Internetangebot der Gemeinde Berne
(www.berne.de) und des Landkreises Wesermarsch (www.lkbra.de).